Interview I: „entweder es werden gute Gedichte oder nicht, das ist das Wichtige“

WestArt_JWCW Für das West ART Magazin des WDR sprach Anja Backhaus im Rahmen der litCOLOGNE mit den beiden ‚amtierenden‘ NRW-Förderpreisträgern, Julia Trompeter und CW, über den Preis der Leipziger Buchmesse, Literaturinstitute, Stipendien und die „Lyrikhochburg Aachen“.

Den Zusammenschnitt des Interviews kann man sich hier anschauen.

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„in der dunkelkammer leuchtet: der eierlikör“

schERBEN Auf Einladung der GWK haben sich Nora Gomringer, Dagmara Kraus und CW im vergangenen Jahr literarisch mit den archäologischen Funden auseinandergesetzt, die unter dem Falkenhof in Rheine bei Grabungsarbeiten entdeckt wurden und die das Herzstück der Ausstellung “Das Erbe der Morrien” bildeten. Als Ergebnis entstand das Booklet schERBEN, das man sich in Auszügen nun online anschauen kann. Darunter befinden sich auch vier der insgesamt acht Gedichte aus dem Zyklus fundbüro von CW. Das komplette Booklet kann man als schön gestaltetes Printprodukt inkl. CD mit den eingelesenen Texten bei der GWK per Mail ordern.

Broschüre zum NRW-Förderpreis

Broschüre NRW-FörderpreisAnlässlich der Verleihung der Förderpreise für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW Ende November dieses Jahres ist auch eine schöne Broschüre publiziert worden, die die insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstler in Porträts mit Werk- oder Textproben vorstellt und in der auch die jeweiligen Laudationes mit abgedruckt sind. Die beiden Förderpreise in der Sparte Literatur gingen an Julia Trompeter aus Köln und an CW.

Die Broschüre kann hier als pdf heruntergeladen oder hier online durchblättert werden, zudem ist sie hier kostenlos als Print beim Land NRW bestellbar

Werkproben

WerkprobenIm Rahmen des Werkprobenprogramms unterstützen das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) und das Kultursekretariat NRW Gütersloh über zwei Jahre hinweg (2015/2016) Lesungen, Workshops und/oder Diskussionen mit CW (und weiteren Autorinnen und Autoren), die in einer der jeweiligen Mitgliedsstädte durchgeführt werden. Antragsberechtigt sind Literaturveranstalter in öffentlicher und freier Trägerschaft (wie Schulen, Bibliotheken, Vereine, Initiativen und sonstige Kultureinrichtungen sowie Buchhandlungen nach Absprache).

Die aktuelle Broschüre zum Werkprobenprogramm der Jahre 2015/16 findet sich hier zum Download.

Ziegel II

Zum 25jährigen Bestehen der Kunststiftung NRW hat der Aachener Lyrikerkollege Jürgen Nendza gemeinsam mit dem Literaturkritiker Hajo Steinert eine umfangreiche Anthologie besorgt, die jeweils 3 Gedichte von insgesamt 111 nordrhein-westfälischen Lyrikerinnen und Lyrikern aus den letzten 25 Jahren versammelt. Der Band stadtlandfluss ist nun im Lilienfeld Verlag erschienen.

Vorgestellt wird er am 18.09.2014 um 19.30 Uhr im Heine Haus Düsseldorf. Der Herausgeber der Literaturzeitschrift Schreibheft, Norbert Wehr, moderiert die Veranstaltung. Neben dem diesjährigen Büchnerpreisträger Jürgen Becker werden Ulla Hahn und CW sowie die beiden Herausgeber lesen und diskutieren.

westfälischer Ziegel

IMG_20140624_184335Ein regelrechter Ziegelstein von einem Sammelband traf kürzlich hier ein: der 790 (!) Seiten starke, 13. Band der Reihe Literatur in Westfalen. Gleich drei Beiträge über und mit CW sind darin enthalten: ein Interview (gemeinsam mit Adrian Kasnitz), eine Laudatio und eine Rezension:

  • ARNOLD MAXWILL
    „Wir legen Risikokapital in gute Literatur an.“ Ein Gespräch mit Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel (Auszug aus dem Interview im Hausblog Nottbeck)
  • ENNO STAHL
    Laudatio auf Christoph Wenzel anlässlich der Vergabe des Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiums 2013
  • KERSTIN MERTENSKÖTTER
    Poesie und Poetologie. Das Editionsprojekt roterfadenlyrik

Literatur in Westfalen. Beiträge zur Forschung 13. Im Auftrag der Literaturkommission für Westfalen, Münster. Hg. v. Walter Gödden u. Arnold Maxwill. Aisthesis, 2014.

schERBEN / fundbüro

BildAnlässlich der Ausstellung „Das Erbe der Morrien“ im Falkenhof in Rheine hat die Gesellschaft für westfälische Kulturarbeit (GWK) Nora Gomringer, Dagmara Kraus und CW eingeladen, die ausgestellten, barocken Scherbenfunde literarisch zu spiegeln.

Bei Baggerarbeiten im Falkenhof, einem alten Adelssitz, wurde ein archäologischer Fund gemacht, der überregional für eine Sensation sorgte. Man entdeckte ein unterirdisches Kanalsystem und fand im stinkenden Schlamm 21.000 Scherben! Sie bezeugen das Leben der Hausherren von 1600 bis 1800.

Am 18. Mai wurden in Rheine die Ergebnisse mit einer Lesung und einem begleitenden Katalog mit dem Titel schERBEN vorgestellt. Unter dem Titel „fundbüro“ sind acht Gedichte von CW darin enthalten.