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Stappellauf

Nach einigen Durststrecken und überwundenen Hindernissen segelt der TRIMARAN im Juli 2019 endlich erstmals los – geduldigen, beharrlichen und begeisterten Kolleg*innen und Stiftungen sei Dank. Es ist eine Freude, Teil der Redaktion zu sein!

Durch drei Länder und zwei Sprachen segelt der TRIMARAN und verbindet Dichterinnen und Dichter sowie die Lyrikszenen Flanderns, Deutschlands und der Niederlande.

Die Lyrik ist im deutschen und im niederländischen Sprachraum vital und mannigfaltig. Benannt nach dem Boot mit den drei parallelen Rümpfen, stiftet das zweisprachige und aus drei Ländern angetriebene Magazin Trimaran einen grenz- und sprachübergreifenden Vernetzungsverkehr und präsentiert Begegnungen und wechselseitige Übertragungen von Dichterinnen und Dichtern.

Esther Kinsky und Annelie David folgen für den Trimaran mit ihren Gedichten Spuren im historischen Gelände und in inneren Landschaften und geben Einblick in ihre Korrespondenz. In den Gedichten und Übertragungen von Ulrich Koch und Erik Spinoy werden die Wege ihrer gegenseitigen Annäherung sichtbar, und mit Fotografien fangen sie „den eigenen Blick des anderen“ ein. Ummantelt wird der poetische Innenteil des Magazins von Essays, Fragebögen und Lyrikempfehlungen – unter anderem von Michael Braun, Els Moors, Ester Naomi Perquin und Daniela Seel –, die überraschende Schlaglichter auf die gegenwärtigen Lyriklandschaften in Flandern, den Niederlanden und Deutschland werfen.

Ein europäisches Kooperationsprojekt der Kunststiftung NRW mit dem Nederlands Letterenfonds und dem Vlaams Fonds voor de Letteren im Lilienfeld Verlag.

Trimaran
Lyrikmagazin für Deutschland, Flandern und die Niederlande
Poëziemagazine voor Duitsland, Vlaanderen en Nederland
# 01/2019
136 Seiten, zweisprachig
21 × 27,5 cm
(D) € 15,00, (A) € 15,40, sFr 21,50 (UVP)
ISBN 978-3-940357-76-2
ISSN 2567-1987

Erscheinungstermin: Juli 2019

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Lyrikfestival Satelliten: 2017 und 2018

Vor fast genau einem Jahr debütierte das Kölner Lyrikfestival Satelliten und schickte acht Dichterinnen und Dichter gemeinsam mit Musiker_innen, einer Tänzerin, einer Puppenspielerin und einer Performancekünsterlin in die Umlaufbahnen der Kölner Südstadt.

Ein atmosphärischer Film von der Premiere bietet einen Rückblick auf die letztjährigen Veranstaltungen und macht Vorfreude auf die zweite Ausgabe, die derzeit offenbar vorbereitet wird.

Stop’n’Read

stopnreadDas Kulturgut Haus Nottbeck ist die Kulisse für das neue Web-Portal „Stop’n’Read“. Regionale Autorinnen und Autoren lesen vor Ort Auszüge aus ihren Werken und werden dabei gefilmt. Es entsteht ein virtueller Querschnitt durch die vielseitige Literaturlandschaft Westfalens.
(aus der PM)

Porträts, Kurzlesungen und Fragebögen von mittlerweile 18 Autorinnen und Autoren finden sich derzeit auf dem Portal Stop’n’Read. Weitere folgen nach und nach. Zu den bislang präsentierten Dichtern gehört auch CW, dessen Lesung und Fragebogen hier zu finden sind. Die eigens angefertigten Porträtzeichnungen stammen von Daniel Unrau.

 

„Die Geschichte ist Geschichte“

brown-coal-energy-garzweiler-bucket-wheel-excavators-60008Für die Rubrik ZEITLUPE, die jeden Dienstag im Rahmen der WDR3-Sendung Mosaik ausgestrahlt wird, berichten ab April fünf Autorinnen und Autoren in kurzen Radioessays aus den verschiedenen Regionen NRWs. Heute sprach CW über „Ortsinanspruchnahme, Wüstung und Überbaggerung“ im Rheinischen Braunkohlerevier. Der Beitrag kann hier online noch einige Zeit nachgehört werden: „Die Geschichte ist Geschichte“. (Leider online nicht mehr verfügbar.)

60/25 – der GWK zum doppelten Jubiläum

In diesem Jahr feierte die GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit gleich zwei wichtige Jubiläen: Die GWK selbst blickt auf nunmehr 60 Jahre seit ihrer Gründung 1957 zurück und den alljährlich in den Sparten Literatur, Bildende Kunst und Musik verliehenen Förderpreis gibt es seit mittlerweile 25 Jahren. (Die aktuelle Ausschreibung findet sich im übrigen: hier!)
Zu diesem Anlass haben viele ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger ihre Glückwünsche und Grußbotschaften ins bewegte Bild gesetzt.