Kulturgeschichte in Echtzeit

Ein nicht wegzudenkendes Biotop für nichtkommerzielle Kultur, das [SIC]-Gründungslokal, ein Labor für Kunst – das ist die „Raststätte“ in Aachen. Die heutige WDR3-ZEITLUPE stellt diesen besonderen Kulturort vor.

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Lyrikfestival Satelliten: 2017 und 2018

Vor fast genau einem Jahr debütierte das Kölner Lyrikfestival Satelliten und schickte acht Dichterinnen und Dichter gemeinsam mit Musiker_innen, einer Tänzerin, einer Puppenspielerin und einer Performancekünsterlin in die Umlaufbahnen der Kölner Südstadt.

Ein atmosphärischer Film von der Premiere bietet einen Rückblick auf die letztjährigen Veranstaltungen und macht Vorfreude auf die zweite Ausgabe, die derzeit offenbar vorbereitet wird.

Stop’n’Read

stopnreadDas Kulturgut Haus Nottbeck ist die Kulisse für das neue Web-Portal „Stop’n’Read“. Regionale Autorinnen und Autoren lesen vor Ort Auszüge aus ihren Werken und werden dabei gefilmt. Es entsteht ein virtueller Querschnitt durch die vielseitige Literaturlandschaft Westfalens.
(aus der PM)

Porträts, Kurzlesungen und Fragebögen von mittlerweile 18 Autorinnen und Autoren finden sich derzeit auf dem Portal Stop’n’Read. Weitere folgen nach und nach. Zu den bislang präsentierten Dichtern gehört auch CW, dessen Lesung und Fragebogen hier zu finden sind. Die eigens angefertigten Porträtzeichnungen stammen von Daniel Unrau.

 

„Die Geschichte ist Geschichte“

brown-coal-energy-garzweiler-bucket-wheel-excavators-60008Für die Rubrik ZEITLUPE, die jeden Dienstag im Rahmen der WDR3-Sendung Mosaik ausgestrahlt wird, berichten ab April fünf Autorinnen und Autoren in kurzen Radioessays aus den verschiedenen Regionen NRWs. Heute sprach CW über „Ortsinanspruchnahme, Wüstung und Überbaggerung“ im Rheinischen Braunkohlerevier. Der Beitrag kann hier online noch einige Zeit nachgehört werden: „Die Geschichte ist Geschichte“.

60/25 – der GWK zum doppelten Jubiläum

In diesem Jahr feierte die GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit gleich zwei wichtige Jubiläen: Die GWK selbst blickt auf nunmehr 60 Jahre seit ihrer Gründung 1957 zurück und den alljährlich in den Sparten Literatur, Bildende Kunst und Musik verliehenen Förderpreis gibt es seit mittlerweile 25 Jahren. (Die aktuelle Ausschreibung findet sich im übrigen: hier!)
Zu diesem Anlass haben viele ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger ihre Glückwünsche und Grußbotschaften ins bewegte Bild gesetzt.

‚radioaktive wölfe‘ wandern ins Ungarische

Theme park, Prypjat / CC0 1.0 / Quelle: pixabay

2016 erschien bei kookbooks die von Anja Bayer und Daniela Seel herausgegebene Anthologie All dies hier, Majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän.
Für die Seite a szem („Das Auge“) hat der Lyriker und Übersetzer Székely Örs nun die Gedichte von Kerstin Becker, Thorsten Krämer und Christoph Wenzel aus diesem Buch ins Ungarische übertragen. So wanderten damit also jetzt auch drei „radioaktive wölfe“ aus der ehemaligen Sowjetunion und der heutigen Ukraine über Deutschland nach Ungarn.
Der insgesamt zehnteilige Zyklus „radioaktive wölfe“, benannt nach dem gleichnamigen Dokumentarfilm von Klaus Feichtenberger, erschien zuerst in dem Band lidschluss (Edition Korrespondenzen, 2015).